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#16

JASPER JOHNS // “Flags 1” (1973)

Siebdruck auf Papier, 69.9 × 90 cm

National Gallery of Art, Washington, D. C.

Die Verunsicherung, die von Johns-Bildern ausgeht, muss von Anfang an stark gewesen sein, ebenso stark aber ihre Faszination. Als Robert Rauschenberg, damals Ateliernachbar von Johns, 1957 den Galeristen Leo Castelli in das Atelier seines Kollegen führte, empfand der Besucher die Werk-Kollektion aus Fahnen- und Zielscheiben-Bildern, auch gemalten Ziffern und Alphabeten, als „das Unglaublichste, das ich im Leben gesehen habe“.

Fast nebenbei wird er so zum Wegbereiter der Pop-Art. Eine patriotische Aussage seien die Fahnen nie gewesen, stellt der Künstler später klar. Nur praktisch. „Ich musste das Motiv nicht mehr entwerfen.“

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