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#18

BERLINDE DE BRUYCKERE // „Lost“ (2014)

Ausstellungsansicht: Stedelijk Museum voor Actuele Kunst, Gand / Gent

Die belgische Künstlerin schildert in einem zeitlosen Moment die Qualen der sterbenden Pferde.

Schockiert und gleichzeitig inspiriert von Bildern gequälter und verendeter Pferde auf den Schlachtfeldern ihrer Heimat im ersten Weltkrieg, hat sich Berlinde de Bruyckere mehr als 10 Jahre lang mit dem Pferdekörper als Sinnbild und Projektionsfläche ihrer Auseinandersetzung mit Leid, Schmerz und Vergänglichkeit beschäftigt.

Lebensgroß an brachialen Eisengestellen hängend, vermitteln uns die offensichtlich malträtierten, teilweise verstümmelten Pferde Objekte einerseits den Schrecken und das Leid des Krieges, andererseits findet sich der Betrachter mit dem eigenen Schmerz, dem eigenen Leid konfrontiert und zur Auseinandersetzung damit aufgefordert.

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