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#29

pfingstART ONLINE 2020 // KURZE VIDEOS

Klaus Paier & Asja Valcic //„Vision for two – 10 years“

Klaus Paier (accordion, bandoneon), Asja Valcic (cello)

Ihr Tango weckt die Sehnsucht nach dem nächsten Frühjahr. Eine musikalische Botschaft.

Die Kompositionen von Asja Valcic und Klaus Paier verbinden vergangene Epochen mit der Gegenwart in einer unverwechselbaren Sprache. Neugier und Mut sind die herausragenden Tugenden, die die beiden abenteuerlustigen Klangraumforscher zu einer kongenialen Allianz vereint. Ein aufregender Tango, von dem man hofft, dass er nie zu Ende geht.

In Kombination schafft das traumwandlerisch spielende Gespann „eine eigenwillige Schönheit, zu der uns alle Vergleiche fehlen. Energisch atmende Kammermusik, in der Komposition und Improvisation faszinierend verlinkt sind“ (Zit.: Frankfurter Allgemeine Zeitung).

ZUM DUO

Asja Valcic schloss mit 18 Jahren die Musikakademie in ihrer Heimatstadt Zagreb ab. Danach folgten Studien an dem Tschaikowsky Konservatorium in Moskau und an der Hochschule für Musik in Detmold. Sie hat als Solistin u.a. unter Zubin Mehta und Kazushi  Ono gespielt, zu ihren Kammermusikpartnern zählten Mitglieder bedeutender Ensembles wie des Alban Berg, Brodsky und Melos Quartett.

Klaus Paier, österreichischer Akkordeonist und Komponist, studierte am Konservatorium in Klagenfurt Akkordeon, Jazz und Komposition. Er begeisterte auf Konzertreisen in Israel, Frankreich, Italien, Schweden, Polen und vielen anderen europäischen Ländern sein Publikum. Ob solistisch, ob mit Gerald Preinfalk, im Trio mit Stefan Gfrerrer und Roman Werni oder dem >> radio.string.quartet.vienna – Klaus Paier gehört zu den großen europäischen Akkordeonisten von Weltruf.

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pfingstART verzichtet im Jahr 2020 auf alle Veranstaltungen mit Publikum. Konzipiert von >> Walter Kratner und gestaltet von >> Masoud Razavy Pour läuft das Programm in mehreren Folgen und fragt: „Was.Wäre.Wenn?“

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# 28

pfingstART ONLINE 2020 // KURZE VIDEOS

FRANZOBEL // „Was die Männer so treiben, wenn die Frauen im Badezimmer sind“ (Zsolnay Verlag)

Pay TV und das bigotte Wechselspiel zwischen Meditation und Pornografie.

Corona Tagebüchern steht Franzobel skeptisch gegenüber. Deshalb liest er für pfingstart online aus „Was die Männer so treiben, wenn die Frauen im Badezimmer sind“ (Zsolnay Verlag).  Ein Roman über einen Menschen, dessen Leben zur Irrfahrt geraten ist.

Sein Alltag habe sich auch in der Krise nicht wesentlich verändert, meint Franzobel. Doch fühle er sich ein wenig wie in einem Überwachungsstaat, den die Bevölkerung hinnehme. Positiv fällt ihm der reduzierte Konsum auf. Dass Corona die Geschichte verändern wird, glaubt er nicht.

Zur Person:

Geboren 1967 als Franz Stefan Griebl in Vöcklabruck; Studium der Germanistik und Geschichte in Wien. Seit 1989 ist er als freier Schriftsteller tätig und hat zahlreiche Theaterstücke, Romane und Prosatexte sowie Lyrik veröffentlicht und schreibt auch Kinderliteratur. Er erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter 1995 den Ingeborg-Bachmann-Preis und 2002 den Arthur-Schnitzler-Preis. Am 7. Mai 2020 eröffnet sein Text „Die Säuberung“ die neue Monologreihe des Burgtheaters.

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#27

pfingstART ONLINE 2020 // KURZE VIDEOS

BARBI MARKOVIĆ// „Superziesel und Traube“

„Superziesel und Traube“. Eine kurze Geschichte für pfingstART Online.

Aus der Literatur sind Tiere nicht wegzudenken: Im Märchen verkörpern sie seelische Kräfte, im Mythos treten Götter den Menschen in Tiergestalt gegenüber. In dieser literarischen Miniatur gibt Barbi Markovic liebevoll einem aufgeregten Ziesel ihre Stimme. Das Tierchen bemüht sich um eine Frucht, die für die Mittelschicht der Gesellschaft Sinnbild für Überfluss und Wohlstand bedeutet.

Zur Person Barbi Marković

geboren 1980 in Belgrad, studierte Germanistik in Belgrad und Wien. In Belgrad war sie Lektorin im Rende-Verlag. Sie lebt seit 2009 in Wien, 2011/2012 war sie Stadtschreiberin in Graz, 2009 machte sie mit dem Thomas Bernhard-Remix-Roman „Ausgehen“ (Izlazenje, 2006) Furore. Es folgen Kurzgeschichten, Theaterstücke, Hörspiele sowie zahlreiche Preise. 2016 erscheint der Roman „Superheldinnen“, es ist der erste Roman, den Barbi Marković teilweise auf Deutsch und teilweise auf Serbisch geschrieben hat. Für „Superheldinnen“ erhält sie 2016 den Alpha Literaturpreis, 2017 den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis, 2018 wird  „Superheldinnen“ als Theaterstück im Volkstheater Wien aufgeführt. Zuletzt Hörspiel „Frag die Angst“ im WDR3 und Aufführung des Theaterstücks „Staub“ im Theater am Bahnhof, Graz.

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#26

pfingstART ONLINE 2020 // KURZE VIDEOS

STEFANIE BROTTRAGER // „Wortbilder“

Bizarre Wortkonzepte von „F-uck“ bis „F-rühling“ (und „F-“ wie „V-aterland“).

Die Künstlerin liebt Worte, Bilder, Wortbilder. Die promovierte Philosophin bezieht ihre Inhalte aus dem Zeitgeschehen. Der Alltag liefert ihr die Impulse. Sie findet, „was es schon gibt“ und benennt es mit Wort und Bild. Sie schafft neue Sprach-Konstellationen durch Abschreiben, Nachsagen und Vorschreiben, Verschieben, Beschreiben und Zeigen.

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#25

pfingstART ONLINE 2020 // KURZE VIDEOS

KORNELIA STRAHLHOFER // „Ein Tag“

Über Kabelbinder, Tageszeitungen und eine dicht verwobene textile Welt.

In Zeiten von Post-Virtuality und Internet-Art feiert die Kunst des Webens und Strickens eine Renaissance. In ihren beweglichen Objekten verspinnt die Künstlerin diverse Materialien aus dem Alltag mit Wolle zu freskenartigen Wandteppichen. Das Textilobjekt „Ein Tag“ bedeutet mehrere Monate Arbeit.

Das alte Handwerk Weben lässt mich in längst vergessene Kulturen eintauchen und einen Faden in die Gegenwart spinnen.“ (Zit.: Kornelia Strahlhofer)

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#22

WALTER KRATNER // „Bagdad, 12. Juli 2007“

Ein Bildblock in Öl und Graphit auf Fotografie auf Papier (10 Bildtafeln, 30×40 cm)

Kunst Off Space | „Narrenkastl“, Frohnleiten (>> google map)

Vom 1. Mai bis zum 31. Mai 2020 ist der Schaukasten in der Passage am Hauptplatz in Frohnleiten täglich rund um die Uhr frei zugänglich.

Im gläsernen Schaukasten des „Narrenkastl“ sind 10 überarbeitete und grafisch leicht verfremdete Bildtafeln (>> siehe 3 Einzelbilder) aus einer dokumentarischen Filmsequenz zu sehen. Mit diesem mehrteiligen Bildblock erinnert der Konzept-Künstler Walter Kratner an die Veröffentlichung von Videomaterial, das die Ermordung von 25 Zivilisten während eines amerikanischen Hubschrauber-Angriffs im Irakkrieg 2007 zeigt.

Erregen im Allgemeinen bewegte Bilder wesentlich mehr Aufmerksamkeit, als jegliches gedrucktes Material, ermöglichen die hier ausgestellten „Stills“  einen zweiten, künstlerisch verlangsamten Blick auf die Ermordung von Menschen durch Luftangriffe. Es ist ein erstarrter „Tod“, den der Künstler darstellt. Dick verrinnende, blau-schwarze Ölfarbe schwappt zudem vom Bildrand über die einzelnen Aufnahmen. Walter Kratner verfremdet die „Jagdszenen“, das Bildmaterial der US-Militärs zu einem langen, kalten Blick auf das reale Geschehen einer Kriegshandlung, die in Sekundenbruchteilen mit einem Massaker endete.

Die Veröffentlichung des Videos „Collateral Murder“ im Jahr 2010 führte zur Verhaftung Chelsea Mannings und zu Ermittlungen des US-Justizministeriums gegen Julian Assange. Doch die Kriegsverbrechen, die das Video aufdeckte, brachten sonst niemanden in Schwierigkeiten.

Kuratorin: Ulli Gollesch

ANMERKUNG ZUR FARBE PREUSSISCH-BLAU:

Von den Rändern der Bilder rinnt dickflüssig über die überarbeiteten Fotografien des Bild-Zyklus preußisch-blaue Ölfarbe.

Preußisch Blau enthält chemische, giftige Bestandteile, die auch zur Herstellung von Zyklon B verwendet wurden. So ist die Schönheit der Farbe Blau auch mit Blausäure und mit dem Zylon B zumindest verwandt.

>> SIEHE AUCH: Kai Kupferschmidt „Buch über Blau“ / „Blaue Säure

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SIEHE AUCH: >> BezirksREVUE, Graz-Umgebung, Mai 2020 | >> Kronenzeitung, „Fenster zum Krieg“ |

>> ZUM INFO_FOLDER

>> SIEHE AUCH: WALTER KRATNER | >> BLOG 66 (The Trap) | >> BLOG 45 (Hunger is the best source“| >> BLOG 43 („Lampedusa 2 / Fragment“) | >> BLOG 39 („Celan“) | >> BLOG 35 („Broken Book 3“) | >> BLOG 34 (Werkbuch 6) | >> BLOG 30 („Nach der Jagd“) | >> BLOG 22 („Bagdad, 12. Juli, 2007“) | >> BLOG 12 („Werkbuch 5) | >> BLOG 3 („Der Makel“) | >> BLOG 2 („Ceija Stojka, Porajmos“)

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#12

WERKBUCH 5 // “Fremdes Brot” (1999) // Hipp-Halle, Gmunden, Österreich

Video, Videografik: Masoud Razavy Pour // Scan: Harald Polt

“Solid plates of iron are perfectly situated in the ancient huge hall of this historical building. The archaic construction of the building, offset by massive fastenings with hemp ropes and sickles, suggests the principles of war, concurrent with the one now raging in Kosovo. The terrible balance between the elemental forces at work in this installation threaten the viewer with a sense that a breakdown can occur at any and every moment.” (Pressrelease, Exploratorium, San Francisco)

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>> SIEHE AUCH: WALTER KRATNER | WERKBUCH Gesamte Playlist

>> Deutsche Beschreibung, Salzkammergut Zeitung

>> ORF // Landesstudio Oberösterreich (1999)

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#3

WALTER KRATNER // Aus dem  Bildzyklus „Der Makel“

Öl auf Graphit auf Papier auf Fotografie (40x30cm) // Zurzeit: >> Galerie Reitbauer (Birkfeld, Stmk., Österreich)

MEHR:

Zur Ausstellung „Partituren“ | Kleine Zeitung | >> Video | >> Einführungstext von Prof. Edith Temmel | pfingstART BLOG #66

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SIEHE AUCH:

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#2

CEIJA STOJKA  (1933 – 2013) // „Mama wach auf. 1944“

Zurzeit: Museo Reina Sofia, Madrid // bis 23. März 2020

Ihre Werke dokumentieren die Verfolgung der Sinti und Roma während des Zweiten Weltkriegs. „Es sind Bilder aus der Perspektive eines Kindes, das in Wirklichkeit eine erwachsene Frau ist, die sich an ihr Leben in einem Konzentrationslager erinnert. Aus dem Blickwinkel des kleinen Mädchens werden die Stiefel der Soldaten riesig groß und die Hunde zur Bedrohung.“ (Zit.: Manuel Broja-Villel)

Siehe auch:

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